Bezirksliga: JSG Dreiburgenstadt Felsberg – JSGwB Twistetal/Korbach 31:18 (16:8)
Am 1. Advent ging es für uns auswärts nach Felsberg. Der Gastgeber spielt bislang eine starke Saison und musste sich nur den beiden Topteams der Liga geschlagen geben. Dennoch reisten wir mit einem guten Gefühl an und rechneten uns Chancen aus, etwas Zählbares mitzunehmen.
Der Start verlief jedoch alles andere als nach Plan. Unsere Mannschaft tat sich von Beginn an schwer, ins Spiel zu finden. Wir verschliefen den Auftakt komplett und ließen sowohl im Angriff als auch in der Abwehr die nötige Konzentration vermissen. Unvorbereitete Abschlüsse, zu viele Einzelaktionen und wenig Zusammenspiel prägten die ersten Minuten. Auch defensiv fanden wir kaum Zugriff, sodass Felsberg sich früh absetzen konnte.
Ab der 15. Minute stellten wir unsere Abwehr von der bis dahin wenig erfolgreichen 5:1-Formation auf eine 5:0-Deckung mit zusätzlicher Manndeckung gegen die gegnerische Nummer 15 um. Diese Anpassung brachte zwar kurzfristig etwas Stabilität, doch insgesamt gelang es uns nicht, den Lauf der Gastgeberinnen entscheidend zu bremsen. Mit einem deutlichen 8:16-Rückstand gingen wir in die Pause.
In der Halbzeitpause sprachen wir die Probleme klar an und nahmen uns vor, in der zweiten Hälfte wieder mehr Struktur, Tempo und Entschlossenheit zu zeigen. Trotzdem verschliefen wir auch den Beginn des zweiten Durchgangs. Bis zur 35. Minute wuchs der Rückstand auf 21:11 an. Erst danach fanden wir phasenweise bessere Lösungen – sowohl im Angriff als auch in der Abwehr – und konnten einige sehenswerte Aktionen herausspielen.
Leider verfielen wir zum Ende hin erneut in alte Muster. Besonders in der Defensive fehlte uns wieder der Zugriff, sodass Felsberg den Vorsprung souverän ausbauen konnte. Positiv bleibt, dass wir allen Spielerinnen wertvolle Einsatzzeit geben konnten und unsere Torhüterinnen mit mehreren starken Paraden Schlimmeres verhinderten.
Trotz der 18:31-Niederlage nehmen wir wichtige Erkenntnisse aus dem Spiel mit. Die Mädels wissen genau, welche Fehler passiert sind und an welchen Stellschrauben wir weiterdrehen müssen. Wenn es uns gelingt – wie im Spiel gegen HoSaWo – von Beginn an wach und mit voller Konzentration auf dem Feld zu stehen, eine aggressive und bewegliche Abwehr zu stellen und im Angriff mutige wie auch gemeinsam vorbereitete Lösungen zu finden, sind wir überzeugt, dass wir in zwei Wochen endlich die nächsten zwei Punkte einfahren können.
Es spielten: Clara Striepen 5, Jette Marpe 4, Carlotta Hille 2, Souleen Jawish 2, Ella Bracht 2, Lilly Gerhard 2, Marla Löbel 1, Finja Müller, Natalie Willenbacher, Pia Schlüter, Julie Marzahn, Helene Hauptführer, Leni Ritter und Lara Uhl