HomeMänner IBezirksoberliga Männer: TSV Korbach – HSG Hoof/Sand/Wolfhagen 29:22 (13:12)

Bezirksoberliga Männer: TSV Korbach – HSG Hoof/Sand/Wolfhagen 29:22 (13:12)

Bezirksoberliga Männer: TSV Korbach – HSG Hoof/Sand/Wolfhagen 29:22 (13:12)

Der Start ins Spiel war aus unserer Sicht alles andere als ideal. Wir haben die Anfangsphase schlichtweg verschlafen. In der Abwehr fehlte uns sowohl die nötige Kompaktheit als auch die Aggressivität, und wir haben der HSG viel zu viele einfache und freie Abschlüsse über Außen erlaubt. Auch im Angriff wirkten wir zu Beginn hektisch und unkonzentriert: Zu viele individuelle Fehler, unvorbereitete Würfe und Abschlüsse direkt auf den gegnerischen Keeper.

Mit einer frühen Auszeit in der 10. Minute kam dann endlich die Wende. Wir haben uns gesammelt, die Absprachen in der Abwehr wurden klarer, wir standen enger beieinander und haben den Gegner endlich unter Druck gesetzt. Sofort spürte man, dass der Zugriff da war. Das führte zu unserem 4:0-Lauf, der uns wieder ins Spiel brachte und den 6:6 Ausgleich herstellte. Von da an entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit wechselnden Führungen. Beide Teams schenkten sich nichts und bis zur Halbzeit gelang es weder uns noch der HSG, sich entscheidend abzusetzen.

Nach der Pause kamen wir dann richtig stark zurück aufs Feld. Wir starteten mit viel Energie, spielten unsere Angriffe strukturierter aus und fanden immer wieder gute Lösungen. Unsere Abwehr stand nun sehr stabil und dahinter konnten sich unsere Torhüter mehrfach auszeichnen. Viele dieser Paraden führten zu einfachen Toren über die erste und zweite Welle. Innerhalb von nur sechs Minuten drehten wir das Spiel komplett und setzten uns auf 19:14 ab. Dieser Schwung trug uns bis weit in die zweite Halbzeit. Wir bauten den Vorsprung bis zur 50. Minute sogar auf zehn Tore aus. In dieser Phase hatten wir das Spiel komplett im Griff und es fühlte sich an, als könnten wir aus jeder Situation Kapital schlagen.

Erst in den letzten Minuten ließen wir etwas nach. Im Angriff fehlte uns die letzte Konsequenz, wir erspielten uns nicht mehr die klaren Chancen wie zuvor – trotzdem war der Sieg zu keiner Zeit mehr in Gefahr.

Am Ende stand ein verdienter Erfolg, zu dem jeder Spieler von uns beigetragen hat. Nach dem schwierigen Start haben wir uns beeindruckend zurückgekämpft, Moral gezeigt und über weite Strecken ein starkes Spiel gemacht.

Tore: Benjamin Franke 6, Kevin Scholz 5/1, Daniel Pok 4, Michel Pawelczyk 3, Jan Kollenberg 3, Marc Wilke 2, Roman Richter-Schluckebier, Marco Rummel, Malte Urban 2