HomeFrauen IDamen – Bezirksoberliga: HSG Baunatal II – TSV Korbach 21:35 (8:16)

Damen – Bezirksoberliga: HSG Baunatal II – TSV Korbach 21:35 (8:16)

Damen – Bezirksoberliga: HSG Baunatal II – TSV Korbach 21:35 (8:16)

Zum Start in die neue Saison führte uns der Spielplan zur HSG Baunatal II, einem der drei Aufsteiger. Mit Janina Bock und Kathi Tripp mussten wir auf zwei Spielerinnen verzichten. Dafür konnten uns die beiden A-Jugendlichen Souleen Jawish und Monique Selbmann unterstützen.

Wir begannen konzentriert und standen mit Greta Knebel auf der Eins und Samira Berger im Abwehrzentrum von Beginn an sehr kompakt.

Wenn doch einmal ein Wurf durchkam, war Janina Blagus zur Stelle. Mit einer sehr guten Quote, von rund 40 Prozent gehaltener Bälle, gab sie der Mannschaft von Beginn an Sicherheit.

So konnten wir uns früh absetzen und führten nach acht Minuten bereits mit 1:6. Besonders erfreulich war dabei die Treffsicherheit unserer Außen. Janina Pooch, Jessica Pooch und Beke Mehring zeigten genau die Sicherheit im Abschluss, die wir uns für diese Saison vorgenommen haben. Alle drei bekommen dafür ein Sonderlob.

In der Folge ließen wir allerdings etwas die Konzentration vermissen. Baunatal konnte die Partie ausgeglichener gestalten und verkürzte bis zur 20. Minute auf 6:11. 

Erst mit der Hereinnahme von Greta Knebel auf der linken Rückraumposition entwickelten wir wieder mehr Druck auf die Abwehr. Greta erzielte kurz darauf die erste Sieben-Tore-Führung zum 7:14. Mit einem 8:16 ging es in die Halbzeit.

In der Halbzeitpause hatten wir uns vorgenommen, weiterhin aggressiv zu agieren und keinen Schlendrian einkehren zu lassen. 

Leider erwischten wir nach dem Seitenwechsel unsere schwächste Phase. In der Abwehr verschoben wir nicht konsequent genug, sodass die gut aufspielende Stella Köhler immer wieder ihre Eins-gegen-Eins-Situationen gewinnen konnte. Auch gegen die Rückraumspielerinnen der Gastgeberinnen agierten wir zu passiv. Dazu kamen einige technische Fehler im Angriff, insbesondere bei den Abspielen. Baunatal verkürzte dadurch in der 37. Minute auf 14:21. 

Erst die kurze Deckung gegen Stella Köhler brachte wieder mehr Stabilität in unser Abwehrspiel. Gleichzeitig fanden wir auch im gebundenen Spiel wieder besser zu unserem Rhythmus. Emilie Pok übernahm nun Verantwortung und erzielte einige schöne Tore aus dem Rückraum. Wir bekamen das Spiel wieder deutlich besser in den Griff und konnten unseren Vorsprung kontinuierlich ausbauen. Janina Pooch erzielte in der 48. Minute die erste Zehn-Tore-Führung zum 17:27. In den Schlussminuten drehte Greta Knebel noch einmal richtig auf und erzielte vier ihrer insgesamt neun Treffer.

Insgesamt war es ein souveräner Sieg gegen einen Aufsteiger, der sicherlich eher zu den Mannschaften im unteren Tabellenbereich zählen wird. Trotzdem haben wir viele gute Ansätze gesehen, an denen wir nun weiterarbeiten können. Eine Schwächephase hatten wir zu Beginn der zweiten Halbzeit. In dieser Phase agierten wir in der Abwehr nicht konsequent genug und ließen den Gastgeberinnen zu viel Raum. Dazu kamen einige technische Fehler im Angriff. Solche Phasen müssen wir künftig besser in den Griff bekommen und unser Spiel über die vollen 60 Minuten konsequenter durchziehen.

Positiv hervorzuheben sind die Treffsicherheit auf den Außenpositionen, die starke Torhüterleistung von Janina Blagus und der gelungene Einstand von Pia Löwenstein. Mit drei Treffern konnte sie bei ihrem ersten Saisonspiel für die Damen gleich überzeugen und zeigen, dass sie eine Verstärkung für die Mannschaft sein wird. 

Darauf können wir aufbauen – und das macht Lust auf mehr.

Torschützen: 

Greta Knebel 9, Emilie Pok 6/2, Beke Mehring 5/2, Janina Pooch 4 (3), Jessica Pooch 4, Pia Löwenstein 3, Samira Berger 2, Chantal Misz 1, Anna Elkmann 1, Lea Werner (1)