HomeFrauen IDamen – Bezirksoberliga:TSV Heiligenrode – TSV Korbach 25:25 (11:11)

Damen – Bezirksoberliga:TSV Heiligenrode – TSV Korbach 25:25 (11:11)

Damen – Bezirksoberliga:TSV Heiligenrode – TSV Korbach 25:25 (11:11)

Krimi mit Happy End

Endlich starteten auch wir in die neue Bezirksoberliga-Saison – und das gleich mit einer echten Herausforderung. Zum Auftakt ging es auswärts zum TSV Heiligenrode, dem amtierenden Meister, der auf sein Aufstiegsrecht verzichtet hatte und auch in dieser Spielzeit zu den Titelkandidaten zählt. Das Trainerteam stellte die Mannschaft auf eine schwere Aufgabe ein, sah die Mädels aber gut vorbereitet. Bis auf die fehlende Samira Berger konnte man in Bestbesetzung antreten, zudem hatte das letzte Testspiel gegen Twistetal II noch einmal Selbstvertrauen gegeben.

Heiligenrode, bekannt für seine starke Abwehr und schnellen Tempogegenstöße, machte unserer Mannschaft zunächst das Leben schwer. Doch nach einer kurzen Eingewöhnungsphase fanden die TSV-Frauen ins Spiel. Die 5:1-Abwehr mit Greta Knebel und später Anna Elkmann, funktionierte gut und zwang die Gastgeberinnen mehrfach ins Zeitspiel. Auch vorne fand man Lösungen: Emilie Pok traf nach elf Minuten zum 3:5, Beke Mehring legte wenig später zum 5:6 nach. Es sollte jedoch die letzte Führung in Hälfte eins bleiben. Heiligenrode stellte sich besser auf unser Spiel ein, vor allem die stark aufspielende Elisa Steiner bereitete Probleme im Eins-gegen-eins. So gingen die Gastgeberinnen mit 9:7 in Führung. Doch die Mädels zeigten Moral und kämpften sich bis zur Pause zurück – 11:11.

In der Halbzeitansprache forderte das Trainerteam, noch stärker in die Tiefe zu gehen und das Spiel über die Außenpositionen zu suchen. Mit viel Kampfgeist und Tempo gelang es direkt nach Wiederanpfiff, erneut in Führung zu gehen.

Greta Knebel erzielte in der 36. Minute das 14:15. In der Folge schlichen sich jedoch auch bedingt durch nachlassende Kräfte einige Fehler ein, sodass das Spiel bis zum 21:21 (50. Minute) völlig offen blieb.

Dann schien die Partie zu kippen: Heiligenrode zog binnen drei Minuten auf 24:21 davon, viele Zuschauer sahen den Favoriten nun auf der Siegerstraße.

Doch die Mädels gaben nicht auf. In der Abwehr kämpfte jede bis zum Umfallen, vorne fand insbesondere Greta Knebel immer wieder Lücken.

Ella Rebs erzielte in der 57. Minute den viel umjubelten Ausgleich zum 24:24. Kurz vor Schluss gelang Heiligenrode das 25:24, dazu erhielt Emilie Pok eine Zwei-Minuten-Strafe – die Vorzeichen standen schlecht. Als der Ball im nächsten Angriff verloren ging, sah alles nach einer Niederlage aus. Doch mit großem Einsatz eroberten wir die Kugel zurück. Madlen Selbmann vollendete den Tempogegenstoß nervenstark zum 25:25. Der letzte direkte Freiwurf der Gastgeberinnen ging über das Tor – und danach war Schluss.

Der Jubel war riesig: Die Mannschaft freute sich über einen hart erkämpften Punkt bei einem der Titelkandidaten. „Die Mädels haben bis zum Schluss an sich geglaubt und sich den Zähler verdient. Das macht Mut für die kommenden Aufgaben“, lautete das zufriedene Fazit des Trainerteams.

Torschützen:

Madlen Selbmann 5, Beke Mehring 5/3, Greta Knebel 8, Janina Pooch 1, Emilie Pok 4/3, Jessica Pooch 1, Ella Rebs 1