HomeFrauen IFrauen – Bezirksoberliga: HSG Fuldatal/Wolfsanger – TSV Korbach 26:31 (13:14)

Frauen – Bezirksoberliga: HSG Fuldatal/Wolfsanger – TSV Korbach 26:31 (13:14)

Frauen – Bezirksoberliga: HSG Fuldatal/Wolfsanger – TSV Korbach 26:31 (13:14)

Geschlossene Mannschaftsleistun

Rein nach dem Tabellenstand gingen wir als Favorit in diese Partie: Als Tabellendritter traten wir beim Tabellensechsten an. Doch die Realität sah vor dem Spiel deutlich anders aus. Die Gastgeberinnen hatten zuletzt mit zwei Überraschungssiegen gegen die HSG Ederbergland und den TSV Heiligenrode aufhorchen lassen und befanden sich klar im Aufwind. Maßgeblichen Anteil daran hatte die Rückkehr von Michelle Fuck nach überstandener Verletzung. Zudem brachte Joelina Radon, die in der vergangenen Saison noch für die SG Kirchhof auflief, zusätzliche Qualität in den Rückraum der Heimsieben.

Wir hingegen mussten im Vorfeld eine echte Hiobsbotschaft verkraften. Ina Pawelczyk zog sich im Mannschaftstraining eine schwere Knieverletzung zu. Die MRT-Untersuchung bestätigte den Verdacht: Riss des vorderen Kreuzbandes. Ina hatte bis dahin eine sehr starke Saison gespielt und sich zur festen Größe entwickelt. Wir wünschen ihr von Herzen alles erdenklich Gute, eine erfolgreiche Operation und eine schnelle sowie vollständige Genesung. Du schaffst das, Ina!

Zudem mussten wir aus privaten Gründen auf Ella Rebs verzichten.

Guter Beginn – trotz Problemen in der Abwehr

Der Start in die Begegnung gelang ordentlich. Zwar gingen die Gastgeberinnen bereits nach 25 Sekunden in Führung, doch wir antworteten schnell. Treffer von Madlen Selbmann (1:1), Janina Pooch (1:2) und Greta Knebel (1:3) sorgten früh für eine Führung. In dieser Phase zeigte sich jedoch bereits ein zentrales Problem: Wir bekamen den Rückraum um Michelle Fuck und Joelina Radon nur schwer in den Griff. Immer wieder kam Fuldatal zu Siebenmetern oder einfachen Toren aus dem Zentrum.

Dennoch behielten wir zunächst die Kontrolle. Emilie Pok übernahm früh Verantwortung, traf mehrfach sicher vom Siebenmeterpunkt und aus dem Rückraum (5:5, 6:7, 7:9). So konnten wir uns bis zur 18. Minute auf 9:11 absetzen. Auch wenn wir defensiv weiterhin nicht immer konsequent agierten, fanden wir im Angriff nahezu durchgängig gute Lösungen. Mit Treffern von Madlen Selbmann, Chantal Misz und Beke Mehring konnten wir die Führung bis zur Pause behaupten (13:14) – ein knapper, aber verdienter Vorsprung.

Umstellung zeigte Wirkung – Spiel kippt zu unseren Gunsten

Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zunächst umkämpft. Wir konnten uns zwar durch ein Tor von Emilie Pok erstmals mit 4 Toren absetzen (13:17), aber die Heimsieben hielt bis zur 39. Minute dagegen (17:19). Ab diesem Zeitpunkt stellten wir defensiv um und nahmen Michelle Fuck phasenweise in eine kurze Deckung. Diese Maßnahme zeigte Wirkung: Der Spielfluss der Gastgeberinnen wurde sichtbar gestört.

In der Folge nutzten wir unsere Ballgewinne konsequent. Greta Knebel traf mehrfach über den Tempogegenstoß (17:21, 18:24); Beke Mehring und Chantal Misz erhöhten aus dem Positionsangriff. Beim 18:25 in der 49. Minute hatten wir uns erstmals deutlich abgesetzt. Zwar versuchte Fuldatal noch einmal alles, doch näher als auf fünf Tore kamen sie nicht mehr heran.

Schlusswort

Am Ende stand ein verdienter 31:26-Auswärtssieg, der vor allem auf einer geschlossenen Mannschaftsleistung beruhte. Defensiv hatten wir zu Beginn zwar noch Probleme, insbesondere im Eins-gegen-Eins, doch mit zunehmender Spielzeit stabilisierte sich unsere

Abwehr spürbar. Gleichzeitig funktionierte die erste Welle an diesem Tag hervorragend. Da wir auch im Angriff immer wieder gute Lösungen fanden und in der zweiten Halbzeit taktisch sehr diszipliniert agierten, konnten wir den Erfolg letztlich souverän ins Ziel bringen.

 

Spitzenspiel am Samstag in der Kreissporthalle

Mit 15:5 Punkten und Tabellenplatz zwei steht uns ein echtes Spitzenspiel bevor. Am Samstag, 24. Januar, empfangen wir um 18:15 Uhr den TSV Heiligenrode (13:5 Punkte) in der Kreissporthalle. Dass wir uns zu diesem Zeitpunkt der Saison in dieser Tabellenregion bewegen würden, hätte vor Saisonbeginn niemand erwartet. Umso mehr ist diese Partie ein Lohn für den großen Einsatz und die Entwicklung der Mannschaft. Die Mädels freuen sich auf eure lautstarke Unterstützung von den Rängen – sie haben sich diese Ausgangslage mehr als verdient.

 

Torschützen:

Greta Knebel 7, Emilie Pok 10/4, Chantal Misz 3, Beke Mehring 5, Madlen Selbmann 3, Samira Berger 2, Janina Pooch 1