Frauen -Bezirksoberliga: TSV Korbach – HSG Fuldatal/Wolfsanger 33:22 (19:13)
Dritter Sieg in Folge mit geschlossener Mannschaftsleistung
Nach den beiden Erfolgen in Serie wollten wir auch in dieser Begegnung nachlegen, um mit einem weiteren Sieg den nächsten Schritt Richtung gesichertes Mittelfeld zu machen. Die Vorgabe des Trainerteams war klar: Von Beginn an hochmotiviert auftreten, das Tempo bestimmen und schnell die Weichen auf Sieg stellen.
Doch der Start verlief anders als geplant. Unsere 5:1-Abwehr fand zunächst keinen Zugriff und die keineswegs starken Gäste kamen insbesondere über die Kreisposition sowie Rückraumspielerin Lydia Hinz zu einfachen Treffern. Da wir im Angriff aber gute Lösungen fanden, entwickelte sich bis zur 12. Minute ein ausgeglichenes Spiel. Besonders Madlen Selbmann zeigte von Beginn an eine starke Leistung und erzielte die ersten drei Tore für den TSV.
In der 13. Minute brachte uns Emilie Pok mit ihrem Treffer zum 10:8 erstmals mit zwei Toren in Front.
In der Folge stabilisierte sich unsere Abwehr deutlich. Der Rückraum der Gäste wurde nun konsequent gestört und auch die Umstellung der HSG auf zwei Kreisläuferinnen brachte uns nicht aus dem Konzept. Durch konzentrierte Abwehrarbeit und schnelles Umschalten nach vorn konnten wir den Vorsprung bis zur Pause stetig ausbauen. Greta Knebel markierte kurz vor dem Halbzeitpfiff den Treffer zum verdienten 19:13.
Die Kabinenansprache fiel entsprechend positiv aus: Weiter so, konzentriert bleiben und die gefährlichsten Spielerinnen der Gäste – Lydia Hinz und Laura Schmieling – konsequent kontrollieren.
Nach dem Seitenwechsel erwischten wir unsere beste Phase der Partie. Ein 5:0-Lauf innerhalb von acht Minuten ließ die Führung auf 23:13 anwachsen. Die Abwehr stand nun hervorragend, Torhüterin Janina Blagus zeigte zahlreiche Paraden und immer wieder konnten wir Ballgewinne in Tempogegenstöße ummünzen. Besonders Greta Knebel und Emilie Pok übernahmen in dieser Phase Verantwortung, während auch das Spiel über die Außen gut funktionierte: Ina Pawelczyk und Beke Mehring trafen in dieser Phase jeweils doppelt.
In der 45. Minute, beim Stand von 27:15, nahm das Trainerteam eine Auszeit, um die Konzentration hochzuhalten – mit Erfolg. Die Mannschaft setzte die Vorgaben um und blieb weiter konsequent. Auch die anschließenden Wechsel führten zu keinem Bruch im Spiel: Egal, wer auf dem Feld stand, alle fügten sich nahtlos ein und hielten das Tempo hoch. So ließ sich der TSV auch in der Schlussphase nicht aus dem Rhythmus bringen und spielte den deutlichen Sieg souverän nach Hause.
Das Trainerteam zeigte sich nach dem dritten Erfolg in Serie zufrieden: „Wir sehen zwar noch kleine Fehler, aber die Mannschaft überzeugt durch Teamgeist, Einsatz und Spielfreude. Alle übernehmen Verantwortung – das ist die Basis unseres Erfolgs.“ Besonders erfreulich sei, dass sich die positive Entwicklung jeder einzelnen Spielerin und des gesamten Teams immer deutlicher zeige.
Ein Wermutstropfen bleibt jedoch: Emilie Pok (Finger), Samira Berger (Knie) und Jessica Pooch (Rücken) zogen sich Verletzungen zu. „Wir hoffen, dass alle bis zum Spiel gegen die HSG Ederbergland wieder einsatzbereit sind. Da wir diese personellen Ausfälle nicht kompensieren können, ist die Hoffnung umso größer, dass alle drei im kleinen Derby wieder dabei sind.“
Torschützen:
Samira Berger 3, Madlen Selbmann 5, Beke Mehring 7/2, Greta Knebel 4, Ina Pawelczyk 2, Emilie Pok 6, Anna Elkmann 2, Ina Pawelczyk 2, Chantal Misz 2




