Weibliche Jugend C II vs. HSG Ederbergland 35:16(16:6)
Am vergangenen Samstag fand das verschobene Spiel gegen die HSG Ederbergland statt. Da wir bislang noch kein Spiel gegen Ederbergland bestritten hatten, war im Vorfeld nicht ganz klar, was uns erwarten würde. Zwar mussten sie bereits mehrere Niederlagen hinnehmen, zeigten jedoch vor allem in den letzten Wochen starke Leistungen gegen Heiligenrode und Baunatal. Entsprechend motiviert gingen wir in die Partie – nicht zuletzt, weil wir uns für den starken Auftritt aus der Vorwoche gegen Baunatal, der leider nicht mit Punkten belohnt wurde, nun endlich belohnen wollten. Zusätzlich erhielten wir Unterstützung von Jette aus der D-Jugend, um unseren drei Rückraumspielerinnen zwischendurch auch mal Verschnaufpausen zu ermöglichen.
Schon in den Anfangsminuten wurde deutlich, dass an diesem Tag zwei Punkte absolut möglich waren. Die Abwehr um Abwehrchefin Alana stand von Beginn an gut. Durch eine konzentrierte Defensive und viele daraus resultierende Tempogegenstöße konnten wir uns früh absetzen und die Führung bis zur Halbzeit auf 16:6 ausbauen. In der Halbzeitansprache machten wir jedoch klar, dass wir uns auf diesem Vorsprung nicht ausruhen dürfen – insbesondere auch, da wir auf der Torhüterposition rotieren wollten. Im Angriff zeigte sich im Vergleich zu den letzten Spielen ein deutlich schöneres Zusammenspiel. Neben sehenswerten Einzelaktionen von Lilli, Aleks und Marla war besonders erfreulich, dass sich Marie und Feline erstmals in die Torschützenliste eintragen konnten.
Am Ende stand ein verdienter 35:16-Erfolg. Trotz dieses klaren Sieges gibt es einige Punkte, an denen wir arbeiten müssen. Dazu zählen vor allem ein konsequenteres Druckspiel, eine bessere Einbindung der Außenspielerinnen sowie eine cleverere Abwehrarbeit, um unnötige Zeitstrafen zu vermeiden. Diese Punkte wollen wir nun gezielt in der Winterpause angehen.
Spielerinnen:
Lilli Macek (13), Aleks Bursac (10), Marla Perez Vidal (8), Alana Göbel (1), Marie Zweig (1), Jette Lessing (1), Feline Regehr (1), Klara Wrzol, Ayleen Imöhl, Klara Schneider